Folge 08

"Tod auf Raten"

Routinemäßig werden im Krematorium alle Toten von einem Rechtsmediziner begutachtet, bevor sie verbrannt werden. Peyn ist – zusammen mit Bergmann – das erste Mal damit beauftragt. Da fällt Bergmann an einer jüngeren Frauenleiche, die laut Totenschein des Hausarztes an Herzversagen gestorben ist, ein überschminktes Hämatom auf. Bei der Sektion wird klar: Das Herz von Karin Böhme war gesund, die Einstichwunde einer tödliche Spritze wird gefunden. Der Hausarzt gibt zu, dass Frau Böhme über Selbstmord geredet hat, da sie an schwerer Multipler Sklerose gelitten hat. Ihr Mann und ihre Schwester zeigen tiefe, glaubwürdige Trauer. Doch konnte sich Karin Böhme trotz eines Krankheitsschubs mit Lähmungen die Spritze selber setzen? War es Sterbehilfe? Die Auseinandersetzung mit dem  Fall reißt bei Bergmann kaum verheilte Wunden auf: Ihr Mann ist vor einem halben Jahr an Krebs gestorben, nur Koch ist Mitwisser der wahren Umstände von Christians Tod. Und ausgerechnet er wirft ihr vor, in dem Fall nicht mehr objektiv zu sein…
Bei einem vermeintlichen Motorradunfall auf der Landstraße stellt sich heraus, dass der Fahrer vorher gestorben ist und nur samt Motorrad an der Straße abgelegt wurde. Renner und Peyn haben es bei den Ermittlungen mit einer bedrohlichen Motorradclique aus Altrockern zu tun…